Werte

Werte

Als christliche Gemeinde sind uns folgende Grundwerte wichtig:

1. Liebe ist unser höchster Wert: 

Im Doppelgebot der Liebe spricht Jesus dabei von der Liebe zu Gott und zum Mitmenschen. (Markus 12, 29-33)

Die Liebe zu Gott wollen wir ausdrücken durch einen Lebensstil, mit dem Gott geehrt wird. In unserer persönlichen Spiritualität nennen wir das auch „Anbetung“. Sie drückt sich nicht nur aus in der gemeinsamen Hinwendung zu Gott in Lied und Gebet, sondern im praktischen Alltag wollen wir unser Leben in der Verantwortung vor Gott gestalten. (1. Korinther 13)

Die Liebe zum Mitmenschen soll sich in der Art uns Weise zeigen, wie wir miteinander umgehen: Z.B. gegenseitige Annahme und Freundlichkeit, Wertschätzung und praktische Hilfe. (Galater 5,22)

2. Wir wollen Für die Gute Nachricht von Jesus Christus einstehen. 

Das ist die Grundlage für unseren Glauben und unser gemeinsames Leben: Die Botschaft, dass Gott uns liebt und alles Nötige getan hat, um jede Trennung zwischen ihm uns uns zu überwinden.  (Epheser 2,8-10) Die Gute Nachricht (also das Evangelium) lädt Menschen in diese heilsame, ewige Gottesbeziehung ein und prägt unsere spezifisch christliche Sicht der Welt. Darum wollen wir stets auch neue Menschen einladen, Jesus Christus zu vertrauen. (Matthäus 28,18-20)

3. Gemeinschaft leben. 

Christlicher Glaube ist für uns keine rein individuelle Spiritualität, sondern entfaltet sich immer auch im Miteinander. Christliche Gemeinde ist auf gegenseitige Ergänzung, Unterstützung und gemeinschaftliches Wachstum angelegt. (1. Korinther 12) Darum suchen wir nach immer neuen Formen, wie wir geistliches Leben in einem lebendigen und praktischen Miteinander ganzheitlich gestalten können: Mit Kopf, Herz und Hand. Nicht nur Gottesdienst und Gebet, sondern auch gemeinsam feiern, essen, singen, Freizeitaktivitäten unternehmen – all das gehört auch dazu und ist für uns Ausdruck christlicher Gemeinschaft.
Diese Gemeinschaft sehen wir keineswegs als “geschlossene Gesellschaft”, sondern sie soll in der Lage sein, alle Menschen in das liebevolle Miteinander einzubinden. (Epheser 2, 17-19)
Jeder Mensch, gleich welcher Herkunft, welcher Bildung, welchen Geschlechts oder welcher sexuellen Orientierung, welchen Alters und welchen Familienstandes ist bei uns willkommen und soll am Leben der Gemeinde vollumfänglich teilhaben dürfen.
Uns ist es wichtig, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt. Das gelingt sicher nicht immer und ist für uns bleibende Herausforderung (Kolosser 3,13; Römer 14,10).

4. Verantwortung für Mensch und Natur.

 Wir glauben, dass die Nächstenliebe uns zu einer dienenden Haltung herausfordert. Darum versuchen wir, sowohl im Dienst für Menschen (Diakonie) als auch in unserer Haltung zur Umwelt und Gesellschaft diese Haltung zu entwickeln. (Markus 10, 43) Weil wir glauben, dass Gott alle Menschen und seine ganze Schöpfung liebt, wollen wir lernen, das in allen Bereichen unseres Lebens auch zu tun. Das bedeutet z.B. Engagement für eine menschenfreundliche Gesellschaft, eine nachhaltige Ökologie und praktische Taten der Nächstenliebe. (Galater 5,6)

5. Vertrauen auf Gott als Lebensaufgabe.

Christlicher Glaube bedeutet für uns, dass wir lernen, in allen Lebensbereichen in ein tieferes Vertrauen auf Gott hinein zu wachsen. Jesus nannte es „Nachfolge“ und rief Menschen in diese dauerhafte, dynamische und herausfordernde Beziehung zu ihm. Wir sehen unseren Glauben nicht als „fertiges Konzept“, das man „einfach nur“ glauben muss, sondern als ein Sich-Einlassen auf einen Weg mit Jesus Christus. (Kolosser 1,6) Darum wollen wir Menschen ermutigen, auf diesem Weg nicht stehen zu bleiben, sondern sich im Glauben zu entwickeln. (Epheser 4, 15-16)