Das JETZT der Ewigkeit

Die törichten Jungfrauen
(Predigt zum Ewigkeitssonntag, 24 November 2019)

Ewigkeitssonntag – was löst dieser Begriff für Gefühle und Gedanken in uns aus? Was wäre, wenn wir heute auf einmal ganz plötzlich vor Jesus stehen würden? Was wäre, wenn die Ewigkeit jetzt für uns beginnen würde? Würden Sie sich wohl fühlen mit diesem Gedanken? Oder wäre er verunsichernd, verstörend oder gruselig?
Können wir uns auf die Ewigkeit angemessen vorbereiten? Geht das überhaupt? Und wie?
Der Predigttext steht in Mt 25,1-13 (ELB):
1 Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht. 3 Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich; 4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen. 5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht aus, ihm entgegen! 7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen. 8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen. 9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst. 10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. 11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. 13 So wacht nun, denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde.

Matthäus spricht vom Reich Gottes – damit ist nicht eine jenseitige Existenz im Himmel gemeint, sondern Gottes Herrschaft über die ganze Welt. Wie wir im Vaterunser beten: Dein Reich komme, wie im Himmel, so auf Erden.
Dieses Reich Gottes hat eine Besonderheit, die wir im Matthäusevangelium überaus deutlich erkennen können: Es hat bereits begonnen. Es ist da. Jesus hat immer auch davon gesprochen, dass dieses Reich angebrochen ist. Es ist nahe herbeigekommen, also greifbar nahe. Es ist mitten unter euch, sagt er mal zu seinen Jüngern.
Zur Zeit Jesu dachten seine jüdischen Landsleute, dass die Gottesherrschaft etwas ist, das plötzlich kommt und dann vollständig da ist. Vereinfacht gesagt: Da kommt ein neuer König aus dem Geschlecht Davids. Der richtet einen neuen Gottesstaat auf und befreit uns neben her auch gleich von der römischen Besatzung, und dann ist wieder alles gut.
Jesus hat dieser Vorstellung grundsätzlich widersprochen. Er hat sich diesem Anspruch immer entzogen. Und darum hat er in seiner Lehre vom Reich Gottes auch oft Gleichnisse gebraucht, wo etwas sich langsam entwickelt, wo etwas aufwächst wie eine Saat, wie ein Senfbaum, wie ein Sauerteig, der einen ganzen Zentner Mehl durchsäuert, wie Weizen und Unkraut gleichzeitig.
Trotzdem hat auch Jesus immer wieder diese Perspektive gehabt: Irgendwann kommt dieses Gottesreich an einen besonderen Punkt. Eine Zäsur, eine Vollendung. Eine Ernte.
Dieser zweite Aspekt geht nun über unsere Vorstellung von Zeit hinaus. Er übersteigt unser Vorstellungsvermögen, wie wir uns den Ablauf der Zeit vorstellen, und er geht über in den Bereich der Ewigkeit. Auch dafür hatten die Juden schon vom Alten Testament her eine Vorstellung: Irgendwann kommt ein Tag, an dem Gott grundlegend eingreift und die Dinge zurecht bringt. Und das wird ein Tag des Zornes Gottes, ein Tag des Gerichts, ein Tag des Schreckens. Also: Diese Vorstellung war nicht besonders schön, sondern hatte schon etwas Düsteres.
Jetzt wird es interessant, weil Jesus hat auch hier ein neues Konzept vertreten. Für ihn ist dieser Tag des Herrn offenbar auch ein Freudenfest. Ein Tag des Glücks.
In unserem Gleichnis hier gebraucht Jesus darum auch ein sehr schönes Beispiel, wo es um einen freudigen Anlass geht. Eine Hochzeit. Ich will erstmal ein bisschen was zur Hochzeit sagen, dann wird das Gleichnis etwas deutlicher und farbiger: Eine Hochzeit in Israel war nicht so, wie wir heute Hochzeit feiern. Die meisten Hochzeiten heute sind ein förmlicher Akt auf dem Standesamt, vielleicht noch eine anschließende kirchliche Hochzeit, und dann feiern die Brautleute je nachdem noch gemeinsam eine Feier im Kreis der Familie und Freunde. Und dann fahren sie in die Flitterwochen. Die ganze Angelegenheit ist von langer Hand geplant, man weiß genau, wann und wo etwas stattfindet.
Im Orient lief das etwas anders ab: Die Brautleute waren vielleicht schon längere Zeit vor der Hochzeit einander versprochen. Manchmal schon arrangiert, über die Eltern. Die Verlobung zweier Brautleute war der erste Schritt auf diesem Weg. Aber damit waren noch nicht alle Hindernisse beseitigt. Auf jeden Fall konnte man nicht einfach so heiraten, sondern der Bräutigam musste der Familie der Braut zunächst eine Entschädigung zahlen, ein Brautgeld. Denn er nahm dieser Familie ja auch eine Arbeitskraft weg. Sobald dieses Brautgeld bezahlt war, war schon der erste Teil der Hochzeit geschafft. Ab sofort gehörte die junge Frau zu ihrem Mann, auch wenn sie formal noch im Haus ihres Vaters lebte. Erst dann durfte der Bräutigam in einem feierlichen Festakt seine Braut aus dem Haus ihrer Eltern holen, und sie wurde sozusagen in die Sippe ihres Mannes hinein genommen. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass diese Bräuche aus einer Welt stammen, wo es zuerst nur um die Männer ging. Es war eine patriarchale Gesellschaft. Heute wäre so ein Ablauf undenkbar.
Diese Hochzeiten waren oft mit einem tagelangen Fest verbunden. Zuerst wurde im Haus des Bräutigams ein Raum vorbereitet, der dem jungen Paar als erste gemeinsame Wohnung dienen sollte, und dann kam der feierliche Akt der Heimholung, wo der Bräutigam seine Braut abholte. Anschließend gab es ein rauschendes Fest, das über mehrere Tage hinweg gefeiert wurde.
Am spannendsten war der Tag der Heimholung. Denn manchmal wurde daraus mit voller Absicht eine Nacht und Nebel Aktion gemacht. Der Bräutigam kam wie ein Dieb, der die Braut aus ihrem Elternhaus stiehlt. Darum waren ab einem bestimmten Moment die Braut und ihre Freundinnen in höchster Alarmbereitschaft, denn man musste ja jederzeit damit rechnen, dass diese Heimholungsaktion jetzt durchgeführt wird und das Hochzeitsfest beginnt.
Unser Gleichnis knüpft an diesem Punkt an. Es wäre jetzt ziemlich verkehrt, jedes Detail des Gleichnisses irgendwie geistlich deuten zu wollen. Jesus gibt uns dazu überhaupt keinen Hinweis. Wenn früher also Christen versucht haben herauszufinden, wer genau die Braut ist und wer die Jungfrauen sind und was das Öl bedeutet und wer die Kaufleute sind, dann ist das vielleicht gut geraten, aber es wurde da auch viel Unsinn erzählt. Vielleicht haben wir schon einmal die Auslegung gehört, wo uns dann am Schluss ein schlechtes Gewissen gemacht wird: Pass nur auf, dass du genug Öl hast, damit du am Tag des Herrn nicht in die ewige Verdammnis kommst. (Und was das Öl eigentlich ist, das kann der jeweilige Prediger sich dann aussuchen – je nachdem aus welcher Kirche er kommt). Dann ist das Öl mal die guten Werke. Oder es wird als der Heilige Geist gedeutet. Oder als Taufe. Oder sonst irgendwas.
Das ist also eine sehr fragwürdige Auslegung, und es gibt im ganzen Gleichnis keine echten Anhaltspunkte dafür.
Nein – Jesus hat Gleichnisse immer erzählt, um einen konkreten Punkt zu veranschaulichen. Und dieser Punkt ist hier: Lebst du dein Leben unter Berücksichtigung der Ewigkeit? Der Schlusssatz, also das Fazit von Jesus, das er am Schluss von dem Gleichnis sagt, lautet: „So wacht nun, denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde.“ Jesus hat nicht gesagt: Habt genug Heiligen Geist dabei. Er hat nicht gesagt: Bleibt in eurem Herzen jungfräulich. Er hat auch nicht gesagt: Wenn du nicht aufpasst, kommst du in die Hölle. Das ist alles Quatsch.
Nein, hier geht es einzig und allein um die Frage: Bin ich innerlich auf ein entscheidendes Ereignis eingestellt, auf das ich keinen Einfluss habe? Bin ich bereit für die Ewigkeit? Bin ich ausgerichtet auf Jesus, den kommenden König?
In unserem Gleichnis wird die Bereitschaft der klugen Jungfrauen dadurch zum Ausdruck gebracht, dass sie sich sorgfältig vorbereitet hatten. Die Öllampen der damaligen Zeit waren nur kleine Schalen, in die man einen Docht legte, und sie mussten immer wieder nachgefüllt werden. Die törichten Jungfrauen hatten zwar diese Lampen, aber sie haben sich überhaupt keine Gedanken gemacht, wie diese Lampen die Nacht über brennen können. Sie haben kein Öl dabei. Wie gesagt: Die törichten Jungfrauen haben nicht etwa zu wenig Öl, sondern sie haben gar kein Öl mit.
Jetzt kommt ein wichtiges Detail in diesem Gleichnis. Die Zeit des Wartens dehnt sich aus. Es wird lang, und alle schlafen ein. Und plötzlich gibt es den Weckruf: Alles auf! Der Bräutigam kommt. Jetzt seid ihr dran. Jetzt heißt es hopp oder topp.
An dieser Stelle baut Jesus in die Geschichte eine etwas komische Wendung ein. Die törichten Jungfrauen bitten die klugen nun um Öl. Normalerweise wäre das wahrscheinlich kein Problem, aber Jesus erzählt die Geschichte so, dass das Öl nicht für zwei Lampen reicht, sondern immer nur für eine Lampe. Das Ergebnis ist, dass die törichten Jungfrauen vor einem Dilemma stehen. Eigentlich müssten sie *jetzt* fertig sein. Der Bräutigam kommt ja, da kann man nicht mehr warten. Aber sie brauchen Öl, und das müssten sie sich erst noch besorgen. Die Sache dauert zu lange, und als sie endlich eintrudeln, ist alles schon gelaufen. Sie haben ihren Einsatz verpasst. Sie waren nicht bereit.
Jesus beendet das Gleichnis mit einem drastischen Kommentar des Bräutigams: Ich kenne euch nicht.
Die ganze Geschichte ist also nur um eine einzige Frage herum aufgebaut: Bist du bereit für die Ewigkeit?

(Rein zufällig ist nun heute auch Ewigkeitssonntag…) Was ist Ewigkeit? Manche sagen: Ewigkeit ist aber ein kurzes Wort für eine so lange Sache. Viele denken bei dem Wort Ewigkeit vor allem an Unendlichkeit. Jetzt kann sich ja jeder mal überlegen und sich fragen: Woran denke ich eigentlich, wenn ich das Wort „Ewigkeit“ höre?
In der Bibel ist die Ewigkeit Gottes entscheidend. Damit ist keine abstrakte Unendlichkeit gemeint, sondern Ewigkeit ist total unabhängig von unseren irdischen zeitlichen Abläufen. Ewigkeit hat keine Dauer, die man messen könnte. Sie ist nicht länger als die Zeit, sondern sie ist komplett anders als die Zeit.
In unserem Gleichnis ist die Ewigkeit durch zwei Dinge beschrieben: Erstens kommt sie plötzlich und unerwartet. Sie ist auf einmal da. Und zweitens wird die Qualität dieser Ewigkeit beschrieben durch die Hochzeit mit dem Bräutigam.
Das Gleichnis möchte uns zeigen, dass wir immer mit der Ewigkeit rechnen müssen. Sie kann jederzeit unverhofft und plötzlich in unser Leben einbrechen. Und jeder Mensch weiß das. Die Ewigkeit ist ein bisschen wie Weihnachten: Total zeitlos. Jeder weiß, dass es stattfindet. Aber trotzdem kommt es jedes Jahr so plötzlich.
Jeder Mensch weiß ganz genau, dass wir vor der Ewigkeit nicht davon laufen können. Wir können uns ihr nicht entziehen. Es ist vollkommen unerheblich, ob wie uns schon zu Lebzeiten ausführlich mit der Ewigkeit beschäftigt haben oder im ganzen Leben kaum einen Gedanken daran verschwendet haben. Für jeden Menschen kommt ein unausweichlicher Moment, und in diesem Moment wird unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt – und es wird auf die Probe gestellt.
Ich sage es mal ganz platt: Jeder Mensch muss sterben. Da kommt keiner dran vorbei. Niemand von uns kommt lebend hier raus. Es ist darum sehr wichtig, dass wir uns mit dieser unausweichlichen Tatsache angemessen auseinandersetzen.

In der Bibel wird dieses plötzliche Einbrechen der Ewigkeit beschrieben mit der Ankunft des Bräutigams. Das ist ein wichtiges Bild, und ich glaube, dass Jesus genau dieses Bild sehr bewusst gewählt hat. Die Ewigkeit Gottes ist kein blindes Schicksal, das jeden Menschen ereilt. Sondern die Ewigkeit ist eine Begegnung mit Gott selbst, und wir können uns darauf freuen wie auf eine Hochzeit. Gottes Ewigkeit ist eine ernste Angelegenheit, aber sie kann uns trotzdem mit größter Freude und Hoffnung erfüllen.
Die entscheidende Frage ist also: Bist du bereit für diese Ewigkeit? Und was heißt das: Bereit sein? Wie kann ich mich angemessen auf diese endgültige Begegnung mit Jesus vorbereiten?
Jesus hat uns auch in anderen Gleichnissen gezeigt, dass ein wichtiger Punkt schon mal ist, dass wir überhaupt damit rechnen. Wachsamkeit heißt: Ich halte Ausschau nach etwas. Ich möchte mich nicht unvorbereitet überraschen lassen. Dann ist aber auch die Frage: Mit welcher inneren Einstellung halte ich Ausschau? Halte ich voller Angst und Furcht Ausschau? Wie ein Bogenschütze auf der Burgmauer, wenn er weiß, dass ein feindliches Heer im Anmarsch ist?
Oder wie hier im Gleichnis wie eine Braut, die auf ihren Bräutigam wartet? Wie die Jungfrauen, die sich für ein großartiges Fest vorbereitet haben?
Werfen wir nun noch einen Blick auf diese Vorbereitung der Jungfrauen, denn darum dreht es sich ja hier auch:
Fünf hatten sich ausführlich Gedanken gemacht und sich so vorbereitet, dass sie jederzeit bereit waren für den Beginn der Festlichkeiten.
Die fünf anderen hatten diese Vorbereitungen nur halbherzig getroffen. Sie hatten die richtigen Lampen, aber eben kein Öl.
In dem Moment, wo der Bräutigam kommt, fällt den törichten Jungfrauen ihr Fehler auf, und nun brauchen sie eine Lösungsstrategie.
Ich würde sagen: Wenn ich mich in diese Lage hineinversetze, dann muss ich mich ja in diesem Moment entscheiden zwischen zwei Möglichkeiten:
Entweder verzweifelt zu den Kaufleuten rennen, um es noch formal richtig zu machen und die blöden Lampen zum brennen kriegen – oder die zweite Möglichkeit: Trotz schlechter Vorbereitung zum Bräutigam gehen, auch wenn die Lampen aus sind. Das ist die Frage. Das ist ja eigentlich total unsinnig, dass die fünf Jungfrauen tatsächlich nochmal los gehen und Öl kaufen wollen, mitten in der Nacht, wo im selben Moment etwas total anderes dran ist. Die schaffen das sogar, irgendwie noch an Öl zu kommen, aber natürlich ist die Show längst gelaufen. Sie haben den entscheidenden Moment verpasst, weil sie Öl kaufen wollten. Als sie viel zu spät zum Haus des Bräutigams kommen, werden sie abgewiesen. Interessanterweise gibt es da keinen Tadel für ihre schlechte Vorbereitung.
Der Bräutigam schimpft nicht über ihre Dummheit. Stattdessen sagt er etwas viel Wichtigeres. Er sagt: Ich kenne euch nicht.
Das heißt: Ja, es wäre schon schön gewesen, wenn sie ihre Lampen hätten rechtzeitig entzünden können. Wäre schon wichtig gewesen. Aber noch wichtiger ist es, den Bräutigam zu kennen. Noch wichtiger ist es, dass man ihm im entscheidenden Moment begegnet. Ich sage es mal so: Es ist besser, Du stehst vollkommen abgebrannt und ohne Reserven vor Jesus, als dass Du formell alles richtig machst, aber die Begegnung mit Jesus verpasst. In dem Gleichnis geht es nicht um richtig und falsch, sondern es geht um die Frage des *JETZT*. Und wenn es *JETZT* heißt, dann kann es niemals zwei Prioritäten geben. Ich kann dann nicht sagen: Ja, die Begegnung mit dem Bräutigam ist wichtig, aber das muss warten, bis ich in rechter Verfassung bin. Nein – ich begegne dem Bräutigam, und ich begegne ihm so, wie ich bin. Notfalls ohne Lampe. Hauptsache dabei.
Vielleicht ist es gut, wenn wir uns bei diesem Gleichnis weniger fragen, was eigentlich mit dem Öl gemeint ist und wie viel man denn davon mindestens haben muss, um nicht vor die Tür gesetzt zu werden und wer genau mit den Jungfrauen gemeint ist und so weiter und so weiter…
Vielleicht ist es gut, wenn wir uns bei diesem Gleichnis vielmehr fragen: Warum um alles in der Welt sind diese fünf törichten Jungfrauen nicht mit auf die Hochzeit gegangen? Warum war ihnen ihr kleines Flämmchen wichtiger als die Begegnung mit dem Bräutigam?
Mit dieser Frage will ich uns heute mal nach Hause schicken. Was ist wichtiger: Mein kleines Flämmchen oder der Bräutigam? Und egal, wie gut ich mich auf die Ewigkeit Gottes bis heute vorbereitet habe: Wenn *JETZT* der Moment wäre, wo die Ewigkeit in mein Leben einbricht – was ist mir dann wichtiger: Schnell noch alles in Ordnung bringen, oder *JETZT* Jesus Christus begegnen und auf seine Gnade und Liebe vertrauen. Amen.