Taufe – und andere Übergangsrituale

Bei diesen Außentemperaturen ist es schön, wenn man sich mal abkühlen kann. Einige warten schon sehnsüchtig auf die traditionelle Wasserschlacht zum Ferienbeginn.

Ich möchte heute mal in aller Ruhe über ein christliches Ritual sprechen, das auf gesittete und liturgische Weise einer Wasserschlacht am nächsten kommt: Die Taufe.

Vielleicht denken jetzt einige: Oha, jetzt wird’s theoretisch! Weil Taufe – das haben wir glaube ich alle schon hinter uns, und eigentlich können wir uns nur noch über ihre Bedeutung streiten. Das haben ganze Generationen von Christen ja auch schon gemacht und haben aus dem Zeichen der Einheit in Christus ein Thema von Spaltung und gegenseitiger Verdammung gemacht.

Wer nicht so getauft hat wie die Kirche, konnte im Mittelalter schon mal auf dem Scheiterhaufen enden. Nicht theoretisch, sondern fürchterlich praktisch. Ganz ohne Wasserschlacht, aber mindestens genauso aufregend.

Aber keine Angst: Ich will heute nicht über die theologischen Spitzfindigkeiten vergangener Zeiten reden. Stattdessen versuchen wir mal so an das Thema heran zu gehen, dass wir am Schluss echt einen Griff haben, an dem wir uns festhalten können und vielleicht auch konkrete Schritte gehen können.

So, aber zunächst der offizielle Predigttext vom 6. Sonntag nach Trinitatis: Das ist 2018 der Text aus Apg. 8,26 – 40. In dieser Zeit war Jesus bereits nicht mehr auf der Erde, aber seine Jünger verbreiteten seine Lehre in ganz Israel.

Damit es nicht zu unübersichtlich wird, hier zunächst die ersten Sätze:

„Philippus aber bekam von einem Engel des Herrn folgenden Auftrag: »Mach dich auf den Weg in Richtung Süden! Benutze die einsame Wüstenstraße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.«

Philippus machte sich auf den Weg; und als er diese Straße entlangging, kam dort in seinem Reisewagen ein Äthiopier gefahren, ein Eunuch. Es handelte sich um einen hohen Würdenträger, den Finanzminister der Kandake, der äthiopischen Königin. Der Mann war in Jerusalem gewesen, um ´den Gott Israels` anzubeten, und befand sich jetzt auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja.“

Philippus kommt mit diesem Mann in ein Gespräch über einen sehr interessanten Text aus dem Jesajabuch und erklärt ihm anhand dieser Schrift die gute Nachricht von Jesus Christus. Offensichtlich ist der Äthiopische Würdenträger sehr angetan davon. Als sie an einer Wasserstelle vorbei kommen, passiert Folgendes:

»Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?« Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Beide, Philippus und der Äthiopier, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte den Mann.

Als sie wieder aus dem Wasser stiegen, wurde Philippus plötzlich vom Geist des Herrn ergriffen und an einen anderen Ort versetzt, und der Äthiopier sah ihn nicht mehr. Trotzdem erfüllte ihn eine tiefe Freude, als er nun seine Reise fortsetzte.

Diese Story ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Der Äthiopier ist nicht nur der erste Ausländer, der getauft wird, sondern er ist auch Eunuch. In der Bibel wurde das Wort „Eunuch“ für alle Menschen verwendet, die aus irgendwelchen Gründen nicht zeugungsfähig waren.  Ob sie das nun von Geburt an waren oder kastriert wurden, spielt dabei keine Rolle.  Eunuchen waren jedenfalls gerade aus diesem Grund die idealen Hofbeamten für Könige.  Aber die Sache hatte einen Haken: Aus jüdischer Sicht war es für diese Menschen nicht möglich, am religiösen jüdischen Leben teilzunehmen (5. Mos 23,2). Der Äthiopier hatte Gott anbeten wollen, aber als Eunuch war es ihm gar nicht möglich gewesen, den Tempel zu betreten. Er war ausgegrenzt. Und trotzdem war seine Sehnsucht nach Gott so groß, dass er nach Jerusalem gereist war, um zu diesem Gott zu beten. Er hatte sich wohl sogar eine Schriftrolle gekauft, was damals extrem teuer war.

Vielleicht hatte er ausgerechnet diese Schriftrolle nicht ohne Grund gekauft.  Denn in Jesaja steht ein bemerkenswerter Satz über Eunuchen.

3 „… der Eunuch sage nicht: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!  4 Denn so spricht der HERR: Den Eunuchen, die meine Sabbate bewahren und das erwählen, woran ich Gefallen habe, und festhalten an meinem Bund,  5 denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. 

Ob der Äthiopier diese Bibelstelle kannte und deshalb gerade in seiner Jesaja-Schriftrolle nochmal nachlesen wollte? Nun, das wissen wir nicht. Aber dieser Mann war extra  nach Jerusalem gereist, um Gott anzubeten. Das muss für ihn eine besondere Reise gewesen sein. Ein Wendepunkt in seinem Leben.

Es ist also kein Wunder, dass dieser Mann total offen ist für die Botschaft von Jesus. Philippus findet hier einen Menschen, der begierig danach ist, mit Gott in Kontakt zu kommen, und der schon viel investiert hatte.

Kein Wunder, dass er sofort diesen Schritt machen und sich taufen lassen möchte. 

So weit mal ein kleiner Einblick in diesen Bibeltext. Schauen wir uns jetzt mal an, was Taufe eigentlich ist und was da mit uns passiert.

In jeder Gesellschaft auf dieser Erde gibt es bestimmte Ereignisse im Leben, die mit besonderen Ritualen verbunden sind. Meistens sind das die vier großen Abschnitte Geburt, die Pubertät, also das erwachsen Werden, dann die Hochzeit und schließlich der Tod. Alle Religionen knüpfen an diesen Übergängen an und begleiten die Menschen hindurch. Man nennt das auch ein

Übergangsritual.

Die Christen haben oft die Taufe an einen dieser Punkte angedockt. Wer in der Landeskirche zu Hause ist, der kennt die Taufe als das Übergangsritual der Geburt. Das Kind wird geboren, und dann muss es gleich getauft werden. Und der Übergang zum Erwachsenenalter ist dann passgenau die Konfirmation mitten in der Pubertät.

In der frühen Kirche war es manchmal umgekehrt: Da wurde die Taufe manchmal bis kurz vor den Tod aufgeschoben. Man wollte es vermeiden, nach der Taufe noch eine Sünde zu begehen, und das klappt am besten kurz vor dem Tod. 

Andere christliche Traditionen sagen: Nein – die Taufe ist kein Übergangsritual der menschlichen Entwicklung. Sondern sie markiert den Anfang des Christseins. Ein Mensch soll nicht getauft werden an einem festgesetzten Zeitpunkt, sondern wenn er sich für ein Leben mit Jesus entscheidet.

In diesem Sinn ist die Taufe dann eher so etwas wie eine Initiation, also so ähnlich wie eine Mutprobe. Manchmal kennt man das ja von den Kinderbanden aus der eigenen Jugend, wo man am Anfang immer eine Mutprobe bestehen muss, damit man dazu gehört.  Ironischerweise ist es in manchen freien Gemeinden so, dass für Teenager die Taufe meistens dann doch den Übergang zum Erwachsenwerden markiert – wie eine nasse Konfirmation.  Und so endet die Taufe auch in strammen Baptistengemeinden doch wieder als gesellschaftliches Übergangsritual.

Egal, wie man das Ganze jetzt sieht:  Die Taufe ist am Ende doch ein Zeichen für einen neuen Lebensabschnitt. Sie ist ein Zeichen der Lebenswende. Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn die Bibel nennt sie auch die „Taufe der Lebenswende“ (Buße).

An dieser Stelle verlassen wir mal kurz die spezielle Bedeutung der Taufe. Es geht uns heute vielmehr um die Frage: 

Was ist, wenn du in deinem Leben an einen Wendepunkt kommst?

Gibt es in deinem Leben Wendepunkte im Glauben, und wenn ja, wie viele? Und auf welche Weise? Woran merkst Du einen Wendepunkt? Machst Du einen Wendepunkt im Leben an irgendetwas fest oder erlebst Du ihn ganz für dich allein? Feierst Du ihn wie einen runden Geburtstag oder wie eine goldene Hochzeit? Oder geht er unbemerkt vorüber und wird erst im Rückblick spürbar?

Für die ersten Christen war es vollkommen klar, dass die Taufe ein entscheidender Wendepunkt im Leben ist. Und diese Lebenswende wird nicht alleine erlebt, sondern sie wird verbunden mit einem Ritual, und sie wird erlebt gemeinsam mit anderen Menschen, die auch schon diese Erfahrung gemacht haben.

Die Taufe markiert nun einen ziemlich radikalen Einschnitt. Sie ist ein Symbol für das Ende des bisherigen Lebens und den Beginn eines neuen Lebens. Sie ist ein Zeichen dafür, dass alle Schuld und Sünde von uns abgewaschen ist. Und mit der Taufe wird ein Mensch aufgenommen in die Gemeinde. 

Deswegen waren sich die Christen auch ziemlich schnell einig, dass man dieses Ritual eigentlich nur ein einziges Mal erleben kann. Die Taufe wird nicht wiederholt, genauso wie Jesus nicht zweimal am Kreuz für uns sterben muss. Das ist dem Täufling ein und für allemal zugesagt. Und diese Zusage will man nicht relativieren. Die Taufe soll nicht doppelt und dreifach „verdünnt“ werden, denn Gottes Vergebung ist unverbrüchlich.

Trotzdem sehnen sich manche Christen, die als Babies getauft wurden, nach dieser Erfahrung. Dass sie die Taufe  für sich selbst nochmal erfahren können. Oder auch, dass sie eine Lebenswende noch einmal öffentlich vor anderen sichtbar machen können. Ich kann dieses Bedürfnis sehr gut nachvollziehen.

Das ist dann oft eine ganz persönliche und wichtige Entscheidung, und da bin ich auch gar nicht in der Lage, das zu kritisieren.

Wenn Eltern zu mir kommen und ihr Kind taufen lassen möchten, spreche ich mit ihnen immer über diese Fragen. Es spricht theologisch nichts dagegen, ein neugeborenes Kind sofort taufen zu lassen. Denn daran zeigt sich ja, dass Gottes Gnade für uns von Anfang an gilt.  Aber menschlich ist es dann oft so, dass sich erwachsene Christen doch wünschen, diese Erfahrung der Taufe noch einmal selbst machen zu können. 

So, und jetzt wird es interessant: Gibt es denn bei uns die Möglichkeit, diese Erfahrung eines Übergangsrituals auch unabhängig von der Taufe zu erleben?

In der Landeskirche behilft man sich manchmal mit einer Feier zur Tauferinnerung.

Bei den Pfingstlern hat man Anfang des 20. Jahrhunderts etwas Anderes entdeckt: Statt Wiedertaufe geht es dort um die sogenannte  Taufe mit dem Heiligen Geist. Also ein geistliches Erlebnis, wo man Gottes Nähe und Liebe auf besondere Weise erfahren kann, und was ebenfalls so etwas wie einen radikalen Einschnitt im Leben und im Glauben markiert. In der Pfingstkirche und in charismatischen Gemeinden  hat man es geschafft, dieses Erlebnis fast schon wie ein Ritual in besonderen Veranstaltungen greifbar zu machen.

Es ist fast wie ein neues Übergangsritual.  Man geht in diese besonderen Gottesdienste und erlebt das Wirken des Heiligen Geistes. Vielleicht gibt es auch ein konkretes Angebot, sich die Hände auflegen zu lassen.  Besonders interessant ist diese Bewegung, weil es in den Gottesdiensten ganz selbstverständlich möglich ist, auch Gefühle zu zeigen und aus sich heraus zu gehen.  Als Begleiterscheinungen werden oft Zungenrede, Prophetie und übernatürliche Heilungen gesehen. Das macht diese Erfahrungen noch etwas ungewöhnlicher und schillernder.

Im Gegensatz dazu sind wir eher wenig gefühlsbetont, und wir trauen uns auch oft nicht, unsere Erfahrungen mit Gott so öffentlich zu leben. Eigentlich ist das jammerschade – ich glaube, dass wir hier viel voneinander lernen könnten, wenn wir weniger mit dem Kopf und mehr mit dem Herz glauben würden.

Aber wie sieht es bei uns aus mit andern Formen? Wie ist das, wenn jemand, der schon längst Christ ist, im Leben an so einen Wendepunkt kommt? Und du spürst: Ich brauche hier einen Neuanfang. Ich möchte nochmal ganz neu ja sagen zu Gott. Und ich brauche auch einen besonderen Segen von ihm.

➜ In der goldenen Zeit der großen Evangelisationen war das ganz einfach: Da ging man einfach zur Zeltmission oder zu Pro Christ, und man wusste genau: Irgendwann kommt der Aufruf, sein Leben Jesus zu übergeben.  Das war eigentlich gedacht, um Leute zum Glauben einzuladen, die noch gar keine Christen waren.  Aber wer so etwas schon mal erlebt hat weiß: Da stehen auch immer wieder Christen auf, gehen nach vorne und machen nochmal einen Neuanfang mit Jesus. Eigentlich ist das ein unpassender Rahmen für so eine persönliche Lebenswende. Aber für viele in unseren Kreisen war das fast die einzige Möglichkeit. Denn eine Wiedertaufe gibt es ja nicht, und mit der Idee einer charismatischen Geistestaufe konnten viele nichts anfangen.

➜ Für manche war auch die persönliche Seelsorge so ein Rahmen. Sich in einem vertraulichen Gespräch tiefer öffnen, vielleicht auch manche Dinge aussprechen, über die man sonst nicht zu reden wagte. Sich die Last von der Seele reden. Vielleicht auch konkrete Schuld bekennen und beichten. Und dann von der Seelsorgerin oder dem Seelsorger unter Handauflegung Gottes Segen zugesprochen bekommen. Was ist das für ein wunderbarer, heiliger Moment! Diese Gespräche bleiben aber natürlich privat, und das sollen sie ja auch sein.

Aber was, wenn man eine Lebenswende öffentlich machen will? Wenn man sie vor der ganzen Gemeinde bekennen und feiern will?

➜ Da gibt es vielleicht noch die Segenshandlung im Gottesdienst. Am ehesten kennen wir das von einer Kindersegnung oder vom Segen zur goldenen Hochzeit. Ja, warum nicht auch ein Segen zum Neuanfang, wenn das Abitur geschafft ist und man zum Studium in eine andere Stadt zieht? Oder wenn man in einer Krise steckt und sich von Gott einen Zuspruch wünscht? Oder wenn man einen entscheidenden Schritt in einen neuen Lebensabschnitt geht? Oder wenn man einen Wendepunkt im Leben vor der ganzen Gemeinde öffentlich machen und feiern will? Ich finde, es ist gut, wenn wir für diese Segenshandlungen neue Formen finden. So etwas sollte für uns ganz natürlich und selbstverständlich sein.  Ein Übergangsritual, aber eben nicht nur für die klassischen vier Eckpunkte im Leben, Geburt, Erwachsenwerden, Hochzeit und Tod.  Sondern als eine Möglichkeit für alle, die in ihrem Leben an einen Punkt kommen, wo ein Neuanfang geschieht. 

Und warum sollten wir nicht die Möglichkeit nutzen, auch in  unseren Gottesdiensten solche Wendepunkte öffentlich zu machen, füreinander zu beten, uns miteinander freuen oder Anteil nehmen. Wenn einer leidet, leiden alle mit. Aber auch wenn einer sich freut, freuen sich alle mit. Und wenn ein Mensch umkehrt und einen Neuanfang macht mit Gott, so sagt Jesus, dann ist Freude im Himmel, dann ist Party.  In diesem Sinn wünsche ich mir auch für uns mehr Mut zum Gefühl. Mehr Mut, uns zu öffnen für Gottes Geist, der uns miteinander bewegt und diese Wendepunkte in unserem Leben anstößt.

Zum Schluss zwei Gedanken:

➜ 1. Wenn du spürst, dass Du einen Neuanfang brauchst, dann geh diesen Schritt nicht alleine, sondern in der Gemeinschaft anderer Christen. Ich habe früher viele Sachen mit mir selbst ausgemacht. Nicht nur, weil ich ein eher introvertierter Mensch bin, sondern auch aus Mangel an Gelegenheit. Darum: Wenn Du einen Neuanfang machen willst oder an einen solchen geistlichen Wendepunkt kommst, dann feiere das mit der ganzen Gemeinde. Und konkret: Lass dich segnen. Lass dir die Hände auflegen und für dich beten. Oder erzähle uns deine Geschichte. Wir haben ja so ein, zweimal im Jahr spezielle Gottesdienste, wo man aus seinem eigenen Leben erzählen kann. Aber theoretisch ist das jederzeit relativ spontan möglich. Oder wenn ein Wendepunkt im Leben passiert ist, dass wir das öffentlich machen und einen gemeinsamen Segen aussprechen.

➜ 2. Aus dem Film „Forrest Gump“ stammt der Spruch: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“

Es kann sein, dass so ein Wendepunkt sehr plötzlich und unerwartet kommt. Der Kämmerer aus Äthiopien hätte wohl auch nicht gedacht, dass er sich an diesem Tag spontan taufen lässt. Aber man weiß nie, was man kriegt. Manchmal sind diese Wendepunkte seltsam, manchmal sind sie auch nicht das, was wir erwartet haben.  Ich möchte uns Mut machen, uns darauf einzulassen.  Gerade die Taufe ist ein eindringliches Beispiel dafür, dass diese Wendepunkte zwei Seiten haben. Sie bestehen nicht nur aus einem Neuanfang, sondern zuerst aus dem Ende des Alten. Öfter als wir denken kommt vor dem „Ostersonntag“ der „Karfreitag“.

Unser Weg mit Gott geht nicht immer nur von Sonntag zu Sonntag und von Höhepunkt zu Höhepunkt. Im Grunde wissen wir das. Der Punkt ist: Wir müssen uns auch darauf einlassen. Wir müssen es wollen. So, wie die Taufe auch ein Symbol für den Tod ist, so sind diese Wendepunkte im Leben immer auch Ende. Sie sind Ende – und sie sind Neuanfang. Darum: Lass dich auf beides ein: Auf das Ende und auf den Neuanfang.